Koji selber machen öffnet dir die Tür zu einer faszinierenden Welt der japanischen Fermentation. Der Schimmelpilz Aspergillus oryzae – auf Japanisch "Koji-kin" genannt – ist die Grundlage für Miso, Sojasauce, Sake und viele weitere Umami-Bomben. In diesem Guide zeige ich dir, wie du Koji-Reis in 48 Stunden selbst herstellst und damit deine eigenen fermentierten Köstlichkeiten kreierst.
Was ist Koji und warum ist es so besonders?
Koji ist mehr als nur ein Schimmelpilz – es ist das Herzstück der japanischen Fermentationskultur. Seit über 2.000 Jahren nutzen Menschen in Ostasien Aspergillus oryzae, um Stärke in Zucker und Proteine in Aminosäuren zu verwandeln. Das Ergebnis: tiefe, komplexe Umami-Aromen, die mit nichts anderem vergleichbar sind.
Der wissenschaftliche Name Aspergillus oryzae bedeutet wörtlich "Gießkannenschimmel des Reises" – eine Anspielung auf die charakteristische Form der Sporenträger unter dem Mikroskop. In Japan wird Koji so hoch geschätzt, dass es 2006 zum "Nationalen Pilz" (Kokkin) erklärt wurde.
Aspergillus oryzae hat von der US-amerikanischen FDA den GRAS-Status (Generally Recognized as Safe) erhalten. Im Gegensatz zu anderen Aspergillus-Arten produziert A. oryzae keine Mykotoxine. Die jahrtausendealte sichere Verwendung in der Lebensmittelherstellung – in Japan arbeiten über 30.000 Menschen täglich mit hohen Konzentrationen von Koji-Sporen – bestätigt die Unbedenklichkeit.
Die Enzyme machen den Unterschied
Was Koji so kraftvoll macht, sind seine Enzyme. Während des Wachstums produziert der Pilz ein ganzes Arsenal an Biokatalysatoren:
- Amylasen (α- und β-Amylase): Spalten Stärke in Zucker – wichtig für Sake und Amazake
- Proteasen: Zerlegen Proteine in Aminosäuren – der Ursprung des Umami-Geschmacks
- Lipasen: Bauen Fette ab – relevant für bestimmte Miso-Sorten
- Glutaminase: Wandelt Glutamin in Glutaminsäure um – verstärkt Umami
Eine Studie im Journal of Food Science (Lee et al., 2012) untersuchte die Enzymaktivität von Reis- und Gersten-Koji. Ergebnis: Die α-Amylase-Aktivität erreichte ihren Höhepunkt nach 46-58 Stunden Fermentation. Interessanterweise zeigte Gersten-Koji höhere Enzymaktivität als Reis-Koji – ein Grund, warum manche Produzenten verschiedene Substrate kombinieren.
Was du brauchst: Zutaten und Ausrüstung
Koji selber machen erfordert präzise Bedingungen – aber keine teure Ausrüstung. Mit etwas Kreativität lässt sich eine geeignete Fermentationskammer improvisieren.
Zutaten
- 500g Reis: Ideal ist polierter Rundkornreis (Sushi-Reis). Vollkornreis funktioniert auch, braucht aber länger.
- 1-2g Koji-Sporen: Hochwertiges Aspergillus oryzae Sporenpulver (Koji-kin oder Tane-koji genannt)
Ausrüstung
- Dampfgarer oder großer Topf mit Dämpfeinsatz – zum Dämpfen des Reis
- Fermentationskammer – ein Ort mit konstant 28-32°C und 70-80% Luftfeuchtigkeit
- Flache Behälter – Holzkisten (traditionell), Glasformen oder perforierte Kunststoffschalen
- Saubere Tücher – zum Abdecken und Feuchtigkeit halten
- Thermometer und Hygrometer – zur Überwachung der Bedingungen
- Feines Sieb oder Teesieb – zum gleichmäßigen Verteilen der Sporen
DIY-Fermentationskammer
Du brauchst keine professionelle Koji-Kammer. Diese Alternativen funktionieren:
🌡️ Backofen-Methode
Ofen auf niedrigste Stufe vorheizen, dann ausschalten. Mit Ofenlicht als Wärmequelle und einer Schale Wasser für Feuchtigkeit. Temperatur regelmäßig prüfen.
📦 Kühlbox-Methode
Styropor-Kühlbox mit Heizmatte für Terrarien (mit Thermostat) und feuchten Handtüchern. Günstiger und stabiler als die Ofen-Methode.
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🌱 Koji-Sporen entdeckenKoji selber machen: Die 48-Stunden-Anleitung
Die Koji-Herstellung ist ein präziser Prozess, der deine volle Aufmerksamkeit erfordert – besonders in den ersten 24 Stunden. Aber keine Sorge: Sobald du den Dreh raus hast, wird es zur Routine.
1 Reis einweichen (12-24 Stunden vorher)
Wasche den Reis gründlich, bis das Wasser klar ist. Dann in reichlich kaltem Wasser mindestens 12 Stunden einweichen – über Nacht ist ideal.
Warum so lange? Der Reis muss Wasser bis zum Kern aufnehmen. Nur so wird er beim Dämpfen gleichmäßig gar, ohne außen zu matschig zu werden.
2 Reis dämpfen (45-60 Minuten)
Gieße das Einweichwasser ab und lass den Reis 30 Minuten abtropfen. Dann dämpfe ihn (nicht kochen!) für 45-60 Minuten, bis er außen weich und innen noch leicht bissfest ist.
Der Test: Nimm ein Reiskorn und zerdrücke es zwischen den Fingern. Es sollte sich leicht zerquetschen lassen, aber noch einen minimalen Kern haben. Kein weißer, harter Punkt sollte sichtbar sein.
Breite den gedämpften Reis auf einem sauberen Backblech aus und lass ihn auf 35-40°C abkühlen. Das dauert etwa 30-45 Minuten.
3 Impfen mit Koji-Sporen
Sobald der Reis auf 35-40°C abgekühlt ist, wird er mit den Sporen beimpft. Für 500g Reis brauchst du etwa 1-2g Koji-Sporen.
Technik: Gib die Sporen in ein feines Sieb und streue sie gleichmäßig über den ausgebreiteten Reis. Dann mische alles gründlich mit sauberen Händen – wirklich jedes Korn sollte mit Sporen in Kontakt kommen.
4 Inkubation beginnen (Stunde 0-12)
Gib den beimpften Reis in flache Behälter (max. 3-4cm hoch). Decke mit einem feuchten Tuch ab und stelle sie in deine Fermentationskammer bei 28-30°C und 70-80% Luftfeuchtigkeit.
In dieser Phase passiert noch nicht viel Sichtbares – die Sporen keimen und beginnen, Myzel zu bilden.
5 Erstes Mischen (Stunde 12-18)
Nach etwa 12-18 Stunden solltest du erste weiße Fäden zwischen den Reiskörnern sehen. Jetzt kommt ein wichtiger Schritt: Mische den Reis gründlich durch und verteile ihn wieder flach.
Warum mischen? Der wachsende Pilz produziert Wärme. Ohne Mischen entstehen heiße Stellen, die das Wachstum hemmen oder den Pilz töten können. Außerdem verteilst du das Myzel gleichmäßig.
6 Aktive Wachstumsphase (Stunde 18-36)
Jetzt geht es richtig los. Der Koji wächst exponentiell und produziert eigene Wärme. Die Temperatur kann auf 38-40°C steigen – das ist normal, aber überwache sie genau.
Alle 6-8 Stunden: Prüfe Temperatur und Feuchtigkeit. Bei Bedarf mischen, um Hitzenester zu vermeiden. Wenn die Temperatur über 40°C steigt, öffne die Kammer kurz oder reduziere die externe Wärmequelle.
Der Reis sollte zunehmend von weißem, flauschigem Myzel bedeckt werden und einen süßlichen, kastanienartigen Duft entwickeln.
7 Fertig! (Stunde 42-48)
Nach etwa 48 Stunden ist dein Koji fertig. Du erkennst es an:
- Vollständig weißer, samtiger Überzug auf allen Reiskörnern
- Die Körner kleben zu einer festen Masse zusammen
- Süßlicher, angenehmer Duft – ähnlich Kastanien oder frischem Hefeteig
- Keine grünen oder gelben Verfärbungen (das wären Sporen – zu weit!)
Forscher der Seoul National University (Lee et al., 2016) analysierten die Metaboliten während der Koji-Fermentation mittels Massenspektrometrie. Ergebnis: Die α-Amylase-Aktivität war nach 12 Stunden am höchsten, während Protease-Aktivität später zunahm. Die Studie zeigte auch, dass A. oryzae ein komplexeres Metabolitenprofil produziert als andere Mikroorganismen.
Koji richtig lagern und verwenden
Frischer Koji ist ein lebendiges Produkt mit hoher Enzymaktivität. Um diese zu erhalten, musst du ihn richtig lagern.
Lagerungsmöglichkeiten
❄️ Kühlschrank (1-2 Wochen)
Im Kühlschrank bei 4-7°C hält frischer Koji etwa 1-2 Wochen. Die Enzymaktivität nimmt langsam ab, bleibt aber für die meisten Anwendungen ausreichend.
🧊 Einfrieren (6+ Monate)
Portioniere den Koji und friere ihn ein. So hält er mindestens 6 Monate. Die Enzyme überleben das Einfrieren größtenteils – perfekt für Miso oder Shio Koji.
☀️ Trocknen (1+ Jahr)
Bei niedriger Temperatur (unter 40°C) getrocknet, hält Koji über ein Jahr. Ideal für Sporen-Vermehrung oder wenn du große Mengen herstellst.
🧂 Als Shio Koji (Monate)
Mit Salz und Wasser fermentiert, wird Koji zu Shio Koji – einer vielseitigen Marinade, die monatelang hält.
Was du mit Koji machen kannst
Koji ist unglaublich vielseitig. Hier sind die wichtigsten Anwendungen:
- Miso: Die berühmte japanische Würzpaste – hier geht's zur Miso-Anleitung
- Shio Koji: Salz-Koji-Marinade für butterzartes Fleisch
- Amazake: Süßer, alkoholfreier Reisdrink – perfekt als Dessert oder Frühstück
- Sake/Reiswein: Der erste Schritt zur eigenen Sake-Produktion
- Sojasauce: Traditionelle Shoyu braucht Koji als Starter
- Koji-Aged Fleisch: Steaks oder Schinken mit Koji-Marinade für extra Umami
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🍚 Fertigen Koji-Reis entdeckenHäufige Probleme und Lösungen
Koji-Herstellung kann tricky sein – besonders beim ersten Mal. Hier sind die häufigsten Stolpersteine und wie du sie vermeidest.
Mein Koji zeigt kein Wachstum nach 24 Stunden
Mögliche Ursachen:
- Temperatur zu niedrig: Unter 25°C wächst Koji extrem langsam. Erhöhe auf 28-30°C.
- Reis war zu heiß beim Impfen: Über 42°C sterben die Sporen ab. Leider nicht mehr zu retten – neu starten.
- Sporen zu alt oder falsch gelagert: Koji-Sporen verlieren mit der Zeit an Keimfähigkeit. Frische Sporen verwenden.
- Zu wenig Feuchtigkeit: Der Reis trocknet aus. Feuchte Tücher hinzufügen, Wasserschale in die Kammer stellen.
Gib dem Prozess noch 12-24 Stunden Zeit. Manchmal startet Koji langsam, holt dann aber auf.
Grüne oder gelbe Verfärbungen auf dem Koji
Grün-gelbe Bereiche sind Sporen – der Pilz beginnt sich zu vermehren. Das passiert, wenn:
- Die Fermentation zu lange lief (über 50-60 Stunden)
- Die Temperatur zu hoch war
- Die Luftfeuchtigkeit zu niedrig war
Ist das schlimm? Für Miso oder Shio Koji ist leichte Sporulation kein Problem. Der Geschmack kann etwas bitterer sein. Für Amazake (das du roh konsumierst) würde ich vorsichtiger sein.
Prävention: Ernte den Koji sobald er vollständig weiß ist – meist nach 42-48 Stunden.
Schwarze oder bunte Flecken – ist das Schimmel?
Schwarze, blaue oder rote Flecken sind ein Warnsignal. Das ist vermutlich eine Kontamination mit einem anderen Schimmelpilz.
Ursachen:
- Unsterile Arbeitsbedingungen
- Kontaminierte Sporen oder Ausrüstung
- Zu feuchte Umgebung ohne ausreichende Luftzirkulation
Lösung: Bei deutlicher Kontamination den Ansatz entsorgen. Alle Utensilien gründlich reinigen und mit frischen Sporen neu starten.
Der Koji riecht nach Ammoniak oder faulig
Ein leicht süßlicher, kastanienartiger oder hefiger Geruch ist normal. Ammoniak oder faulige Gerüche deuten auf Probleme hin:
- Bakterielle Kontamination: Zu viel Feuchtigkeit oder unsterile Bedingungen
- Übermäßiger Proteinabbau: Zu lange fermentiert oder zu heiß
Bei starkem Ammoniakgeruch den Ansatz entsorgen und neu beginnen.
Kann ich anderen Reis oder Getreide verwenden?
Absolut! Traditionell wird Koji auf verschiedenen Substraten hergestellt:
- Gerste (Mugi-Koji): Höhere Enzymaktivität, perfekt für Miso
- Sojabohnen: Für bestimmte Miso-Sorten und Sojasauce
- Vollkornreis: Nussiger Geschmack, braucht etwas länger
- Buchweizen, Hafer, Quinoa: Experimentelle Substrate für kreative Anwendungen
Jedes Substrat bringt einzigartige Aromen. Starte mit poliertem Reis und experimentiere später.
Die Wissenschaft hinter Koji
Wer tiefer eintauchen möchte: Hier ist ein Blick auf die faszinierende Mikrobiologie und Biochemie von Aspergillus oryzae.
Warum gerade A. oryzae?
Unter den tausenden Aspergillus-Arten hat sich A. oryzae als idealer Fermentationspartner erwiesen:
- Keine Mykotoxin-Produktion: Anders als verwandte Arten wie A. flavus produziert A. oryzae keine gefährlichen Toxine
- Extrem hohe Enzymproduktion: A. oryzae produziert mehr Amylasen und Proteasen als fast jeder andere Pilz
- Angenehme Aromen: Die Stoffwechselprodukte sind geschmacklich positiv (im Gegensatz zu manchen Wildschimmeln)
- Schnelles, kontrollierbares Wachstum: 48 Stunden von der Spore bis zum fertigen Koji
Eine umfassende Review in Microorganisms (2024) beschreibt Aspergillus oryzae als "Biosafe-Stamm" mit "robustem hydrolytischem Enzym-Sekretionssystem". Der Pilz wird nicht nur für traditionelle Fermentation genutzt, sondern auch in der industriellen Biotechnologie zur Produktion von Enzymen, Zitronensäure und anderen Chemikalien.
Der Fermentationsprozess im Detail
Was passiert eigentlich während der 48 Stunden?
- Stunde 0-8 (Keimung): Die Sporen nehmen Wasser auf und beginnen zu keimen. Mikroskopisch kleine Keimschläuche (Hyphen) durchbrechen die Sporenwand.
- Stunde 8-18 (Kolonisation): Die Hyphen wachsen in den Reis ein und bilden ein Netzwerk (Myzel). Die erste sichtbare weiße Färbung erscheint.
- Stunde 18-36 (Exponentielles Wachstum): Der Pilz wächst explosiv und produziert Enzyme. Die Temperatur steigt durch den eigenen Stoffwechsel. Hier passiert der Großteil der Enzymbildung.
- Stunde 36-48 (Reifung): Das Wachstum verlangsamt sich, die Enzymkonzentration erreicht ihr Maximum. Der Koji verdichtet sich zu einer zusammenhängenden Masse.
- Nach 50-60 Stunden (Sporulation): Ohne Ernte beginnt der Pilz, Sporen zu bilden (grün-gelbe Färbung). Die Enzymaktivität sinkt.
Koji in der modernen Küche
Traditionell ist Koji die Grundlage für Miso, Sojasauce und Sake. Aber moderne Köche haben das Potenzial erkannt und nutzen Koji auf kreative neue Weisen.
Koji-Aging für Fleisch
Einreiben von Steaks mit Shio Koji oder direkt mit zerbröseltem Koji-Reis macht das Fleisch unglaublich zart. Die Proteasen des Koji zersetzen Bindegewebe und Muskelfasern – ähnlich wie Dry-Aging, aber in Stunden statt Wochen.
Koji-Butter und Koji-Käse
Butter mit Koji fermentiert entwickelt komplexe, nussige Aromen. Manche Käsereien experimentieren mit Koji-Kulturen für einzigartige Käsesorten.
Koji für Vegetarier und Veganer
Koji kann Umami in pflanzliche Gerichte bringen, die sonst nach Fleisch oder Fisch verlangen würden. Eine Koji-Marinade auf Tofu, Seitan oder Gemüse liefert tiefe, herzhafte Aromen.
Wenn dich Fermentation generell interessiert, wirf einen Blick auf unseren Fermentation für Anfänger Guide oder entdecke andere Fermentationsprojekte wie Kombucha oder Milchkefir.
Fazit: Koji selber machen lohnt sich
Koji selbst herzustellen ist eine lohnende Erfahrung für jeden Fermentations-Enthusiasten. Mit nur Reis, Sporen und 48 Stunden Aufmerksamkeit erschaffst du die Grundlage für eine ganze Welt von Umami-reichen Produkten.
Die Wissenschaft bestätigt, was japanische Handwerker seit Jahrtausenden wissen: Aspergillus oryzae ist ein sicherer, kraftvoller Partner in der Küche. Seine Enzyme verwandeln einfache Zutaten in komplexe Geschmackserlebnisse – von Miso über Sake bis hin zu modernen Anwendungen wie Koji-Aged Steak.
Der Einstieg mag etwas Übung erfordern, aber sobald du deinen ersten erfolgreichen Koji-Reis in den Händen hältst, wirst du verstehen, warum dieser Pilz in Japan als "Nationaler Pilz" verehrt wird.
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🌱 Koji-Sporen entdeckenQuellen und weiterführende Literatur
- Lee, S.M. et al. (2012): "Changes in selected physical property and enzyme activity of rice and barley koji during fermentation" – PubMed
- Lee, D.E. et al. (2016): "Metabolomic Profiles of Aspergillus oryzae During Rice Koji Fermentation" – PubMed
- Wang, B. et al. (2024): "Aspergillus oryzae as a Cell Factory: Research and Applications" – PMC
- Kim, H.J. et al. (2021): "Metabolite Profiling and Anti-Aging Activity of Rice Koji" – PMC
- FDA GRAS Notice GRN 829: "Dried biomass of Aspergillus oryzae" – FDA


