Proteinpulver mit Vitaminen: Was in einem All-in-One-Protein steckt
Kurz und knapp: Ein Proteinpulver mit Vitaminen (auch All-in-One-Protein genannt) kombiniert Eiweiß und ausgewählte Mikronährstoffe in einer Portion. Das HeldenPilz All-in-One Plant Protein liefert pro Portion (30 g Pulver in 300 ml) 21,6 g Protein auf Basis von Erbse und Reis, ergänzt um freie Aminosäuren (Sorte Dark Chocolate Fudge), plus Vitamin D3, K2, C, B12, Eisen und Zink. Gesüßt wird mit enzymatisch hergestellten Steviolglycosiden (E 960c) und Mönchsfrucht-Dekoktpulver, je Portion sind 0,3 bis 0,7 g Zucker enthalten. Empfohlene Verzehrmenge: 1 Portion (30 g) täglich in 300 ml Flüssigkeit.
Eiweiß in Zahlen
HeldenPilz All-in-One Plant Protein liefert je nach Sorte 21,6 bis 23,1 g Eiweiß je Portion (30 g). Eiweiß trägt zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Drei Sorten, 900 g je Beutel.
Produkt ansehenKennst du die Dosen-Sammlung auf der Küchenzeile? Links das Proteinpulver, daneben Vitamin D für die dunkle Jahreszeit, dahinter B12, weil du dich überwiegend pflanzlich ernährst, irgendwo noch Eisen und Zink. Jeden Morgen die gleiche Frage: Was nehme ich heute eigentlich, und was habe ich gestern vergessen?
Genau hier setzt die Idee eines All-in-One-Proteins an. In diesem Artikel schauen wir uns ehrlich an, was in so einem Pulver steckt, welche Nährstoffe wir beim HeldenPilz All-in-One Plant Protein ergänzt haben und warum ausgerechnet diese sechs. Ohne Wundergeschichten, dafür mit den gesundheitsbezogenen Angaben, die in der EU zugelassen sind*, und mit Quellen, die du selbst nachlesen kannst.
Was ist ein Proteinpulver mit Vitaminen?
Ein Proteinpulver mit Vitaminen ist ein Eiweißpulver, dem gezielt Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt wurden, sodass eine Portion mehrere einzelne Nahrungsergänzungen zusammenfasst. Der gängige Name für diese Produktkategorie ist All-in-One-Protein. Der Unterschied zum klassischen Proteinpulver liegt allein in den Mikronährstoffen: Die Proteinbasis bleibt gleich, dazu kommen definierte Mengen ausgewählter Vitamine und Mineralstoffe, die auf dem Etikett einzeln deklariert sind.
Ein klassisches Proteinpulver macht genau eine Sache: Es liefert Eiweiß. Das ist auch völlig in Ordnung. Protein trägt zu einer Zunahme an Muskelmasse und zur Erhaltung von Muskelmasse und normalen Knochen bei. Wer aber ohnehin täglich einen Shake trinkt, hat damit eine Routine in der Hand, die schon existiert. Wenn du deinen Shake sowieso jeden Tag mixt, können ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe gleich mitfahren. Keine zweite Dose, keine dritte, keine vergessene Kapsel.
Wichtig dabei, und das sagen wir ganz offen: Ein Shake ersetzt keine ausgewogene Ernährung. Nahrungsergänzungsmittel sind genau das, was der Name sagt: eine Ergänzung. Aber als Ergänzung darf sie durchdacht sein. Deshalb haben wir uns bei unserem All-in-One Protein für sechs Nährstoffe entschieden, die zur Lebensrealität unserer Kundinnen passen: Vitamin D3, Vitamin K2, Vitamin C, Vitamin B12, Eisen und Zink.
Schauen wir sie uns einzeln an.
Vitamin D3: Warum es im Winter knapp wird
Vitamin D ist ein Sonderfall unter den Vitaminen: Der Körper kann es selbst bilden, braucht dafür aber Sonnenlicht auf der Haut. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist die Sonnenbestrahlung in Deutschland in den Monaten von Oktober bis März nicht stark genug, um eine ausreichende Vitamin-D-Bildung zu gewährleisten. Wie groß die Lücke ist, hat das Robert Koch-Institut gemessen: In der bundesweiten DEGS1-Studie wiesen 30,2 % der Erwachsenen in Deutschland Blutwerte unter 30 nmol/l auf und galten damit in der RKI-Einordnung als mangelhaft mit Vitamin D versorgt.
Deshalb gehört Vitamin D3 (Cholecalciferol, die gut untersuchte Form) für uns in ein All-in-One-Protein. Die zugelassene Aussage dazu: Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Gerade die Immun-Aussage macht Vitamin D zum Klassiker für die Monate Oktober bis März, in denen die körpereigene Bildung laut BfR nicht ausreicht.
Vitamin K2: Der stille Begleiter von D3
Vitamin K2 (Menachinon) ist ein fettlösliches Vitamin, das natürlicherweise vor allem in fermentierten Lebensmitteln wie Nattō vorkommt. In der westlichen Alltagsküche taucht es eher selten auf.
Wie Vitamin D3 ist auch K2 fettlöslich. Die zugelassene Aussage dazu: Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Wir haben es mit in die Rezeptur genommen, damit du dich nicht zwischen zwei einzelnen Produkten entscheiden musst.
Mehr versprechen wir an dieser Stelle bewusst nicht: K2 ist bei uns ein sachlicher Bestandteil der Rezeptur. Wir bleiben bei dem, was auf dem Etikett steht: Vitamin K2 (MK-7): 25 µg (33 % NRV) je Portion, deklariert als Menachinon.
Vitamin C: Mehr als Zitronen-Klischee
Vitamin C ist das bekannteste Vitamin überhaupt, wird aber meist nur mit Erkältungszeit und Orangensaft verbunden. Dabei kann es mehr: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. Kollagen ist das Strukturprotein, das im Bindegewebe steckt, und die Kollagenbildung ist ein Prozess, an dem Vitamin C direkt beteiligt ist.
Dazu kommt der Klassiker: Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Für ein Proteinpulver, das sich an Frauen zwischen 25 und 55 richtet, fanden wir diese Kombination aus Haut- und Immun-Beitrag schlüssig.
Vitamin B12: Das Thema Nummer eins bei pflanzlicher Ernährung
Vitamin B12 kommt in relevanten Mengen praktisch nur in tierischen Lebensmitteln vor. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält in ihrem Positionspapier zur veganen Ernährung (2024) fest, dass bei rein pflanzlicher Ernährung Vitamin B12 dauerhaft und zuverlässig über ein Präparat zugeführt werden muss; es ist der einzige Nährstoff, für den das ausnahmslos gilt. Wer Fleisch, Fisch und Milchprodukte reduziert, ohne sie ganz wegzulassen, sollte das Thema ebenfalls im Blick behalten.
Ein veganes Proteinpulver ohne B12 wäre für uns deshalb eine halbe Sache gewesen. Die zugelassene Aussage: Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Der Energiestoffwechsel ist der Prozess, mit dem dein Körper aus Nahrung verwertbare Energie macht, und B12 ist eines der Vitamine, die daran beteiligt sind.
Praktisch heißt das: Dein täglicher Shake deckt das B12-Thema gleich mit ab. Eine Dose weniger auf der Küchenzeile, ein Gedanke weniger im Kopf.
Eisen: Der Mineralstoff, über den Frauen reden sollten
Eisen ist der Punkt, an dem ein „Proteinpulver für Frauen" mehr sein kann als ein Marketing-Etikett. Die Zahlen dazu sind öffentlich: Mit den überarbeiteten Referenzwerten von 2024 empfiehlt die DGE menstruierenden Frauen 16 mg Eisen pro Tag, Frauen nach der Menopause 14 mg und Männern 11 mg. Der Grund für den höheren Wert ist schlicht die Menstruation, über die regelmäßig Eisen verloren geht.
Gleichzeitig gehört Eisen zu den Nährstoffen, bei denen pflanzenbetonte Ernährung genauer hinschauen muss: Pflanzliches Eisen liegt in einer Form vor, die der Körper anders verwertet als Eisen aus Fleisch.
Die zugelassene Aussage, die wir dazu treffen: Eisen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Alles Weitere, etwa ob bei dir persönlich ein Eisenthema besteht, gehört in die Hausarztpraxis und ins Blutbild, nicht in einen Blogartikel. Aber als Baustein in einem All-in-One-Protein für Frauen war Eisen für uns gesetzt.
Mehr zu diesem Nährstoff-Trio steht im Artikel ständig müde als Frau: Eisen, B12 und Vitamin C.
Zink: Das Multitalent unter den Spurenelementen
Zink gehört zu den Spurenelementen mit den meisten zugelassenen Aussagen überhaupt. Für unsere Rezeptur sind zwei davon relevant:
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei.
- Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Damit schließt Zink den Kreis zu Vitamin C: Beide zahlen auf das Immunsystem ein, und beide haben einen zugelassenen Beitrag im Bereich Haut beziehungsweise Haut, Haare und Nägel. Wer seinen Shake als tägliche Routine trinkt, nimmt diese Beiträge automatisch mit, Tag für Tag, ohne Extra-Kapsel.
Was sonst noch in der Rezeptur steckt
Der Vollständigkeit halber, weil es auf der Zutatenliste steht: Neben Protein und den sechs Nährstoffen enthält das HeldenPilz All-in-One Plant Protein auch Bakterienkulturen und Enzyme. Deklariert sind 5 Bakterienkulturen mit 2 Milliarden KBE pro Portion und 5 Enzyme. Mehr gibt es dazu an dieser Stelle bewusst nicht zu sagen: Wir nennen sie als das, was sie sind: Zutaten.
Und weil die Frage nach der Süße immer kommt: Das Protein wird mit enzymatisch hergestellten Steviolglycosiden (E 960c) und mit Mönchsfrucht-Dekoktpulver gesüßt. Je Portion enthält der Shake 0,3 bis 0,7 g Zucker. Die genauen Werte deiner Sorte findest du in der Nährwerttabelle auf der Produktseite.
HeldenPilz All-in-One Plant Protein
21,6 bis 23,1 g Eiweiß je Portion (30 g), je nach Sorte. Drei Sorten, 900 g für 30 Portionen. Hergestellt in Deutschland.
Zum ProduktDie Basis: Veganes Protein aus Erbse und Reis
Die Proteinbasis des HeldenPilz All-in-One Plant Protein bilden zwei pflanzliche Quellen: Erbse und Reis. Ergänzt wird die Rezeptur um freie Aminosäuren (Glycin, L-Glutamin und L-Leucin), die auf dem Etikett einzeln deklariert sind. Die Erbse-Reis-Kombination ist ein Klassiker der Rezeptur-Entwicklung: Reisprotein bringt die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein mit, Alle neun essenziellen Aminosäuren sind enthalten.
Eine Portion sind 30 g Pulver in 300 ml Flüssigkeit, einmal täglich. Die Sorte Dark Chocolate Fudge liefert pro Portion 21,6 g Protein bei 115 kcal (andere Sorten bis 117 kcal). Neben Dark Chocolate Fudge gibt es das Protein in den Sorten Vanilla und Cinnamon (mit 2,5 % echtem Zimt), jeweils im 900-g-Beutel.
Wie du das Pulver anrührst und wie es schmeckt, liest du in Womit mische ich Proteinpulver?. Wie eine Morgenroutine mit 30 g Protein aussehen kann, zeigt 30 Gramm Protein zum Frühstück (5 Varianten).
Protein trägt zu einer Zunahme an Muskelmasse und zur Erhaltung von Muskelmasse und normalen Knochen bei. Das gilt für pflanzliches Protein genauso wie für jedes andere.
Molkenprotein, Casein und pflanzliche Pulver
Im Regal begegnen dir im Wesentlichen drei Familien von Eiweißpulver. Molkenprotein, im Handel meist Whey genannt, wird aus dem flüssigen Anteil der Milch gewonnen, der bei der Käseherstellung übrig bleibt. Casein ist die zweite Eiweißfraktion derselben Milch, also der Anteil, der beim Gerinnen fest wird. Pflanzliche Pulver stammen aus Erbse, Reis, Soja, Hanf oder Kürbiskern.
Welche Familie zu dir passt, entscheidet keine Rangliste, sondern deine Ernährung. Molkenprotein und Casein sind Milcherzeugnisse und fallen weg, wenn du vegan lebst oder Milch meidest. Bei pflanzlichen Pulvern wird häufiger kombiniert, weil die Ausgangspflanzen im Aminosäureprofil unterschiedliche Stärken haben. Die DGE beschreibt das für Lebensmittel allgemein so: Getreide ist arm an Lysin, Threonin und Tryptophan, aber reich an Methionin, Hülsenfrüchte sind arm an Methionin und reich an Threonin und Tryptophan. Wer beides kombiniert, gleicht die Schwächen aus.
Konzentrat, Isolat und Hydrolysat
Drei weitere Begriffe auf Etiketten sagen nichts über die Herkunft, sondern über die Verarbeitungsstufe des Rohstoffs.
Bei einem Konzentrat wird ein Teil von Fett, Kohlenhydraten und Wasser entfernt. Der Eiweißanteil steigt dadurch, die übrigen Bestandteile bleiben in nennenswerter Menge enthalten.
Bei einem Isolat geht die Aufreinigung weiter, sodass fast nur noch der Eiweißanteil übrig bleibt. Entsprechend höher fällt der Proteingehalt je 100 g aus.
Ein Hydrolysat ist ein Konzentrat oder Isolat, dessen Eiweißketten vorab in kürzere Bruchstücke zerlegt wurden.
In unserer Zutatenliste steht an erster Stelle Erbseneiweißisolat, dazu kommt Reiseiweiß. Der Proteingehalt je 100 g Pulver liegt bei 71,9 g in der Sorte Dark Chocolate Fudge sowie bei 76,9 g in Vanilla und 77,1 g in Cinnamon. In diesen Werten sind die zugesetzten freien Aminosäuren Glycin, L-Glutamin und L-Leucin enthalten; sie stammen nicht aus der Erbse-Reis-Mischung.
Wie viel Eiweiß am Tag, und was eine Portion dazu beiträgt
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt für Erwachsene von 19 bis unter 65 Jahren eine empfohlene Zufuhr von 0,8 g Protein je Kilogramm Körpergewicht und Tag. Ab 65 Jahren liegt der Wert bei 1,0 g je Kilogramm, dort allerdings als Schätzwert, weil sich der Proteinbedarf in dieser Altersgruppe nicht genau genug bestimmen lässt. Für eine Frau mit 65 kg Körpergewicht sind 0,8 g je Kilogramm rund 52 g Protein am Tag. Die DGE rechnet dabei mit dem Normalgewicht; bei einem BMI über 25 wird das Normalgewicht zugrunde gelegt, nicht das tatsächliche.
Beim Sport gilt eine Abstufung. Erwachsene Breitensportlerinnen, die vier- bis fünfmal pro Woche 30 Minuten bei mittlerer Intensität aktiv sind, haben laut DGE keinen erhöhten Proteinbedarf; für sie bleibt es bei 0,8 g je Kilogramm. Ab etwa fünf Stunden Training pro Woche sieht es anders aus. Die DGE verweist dort auf die International Society of Sports Nutrition und das American College of Sports Medicine, die je nach Sportart und Trainingsziel 1,2 bis 2,0 g je Kilogramm Körpergewicht und Tag nennen.
Eine Portion unseres Pulvers steuert je nach Sorte 21,6 bis 23,1 g Protein zu dieser Tagesmenge bei. Was das für Frauen konkret bedeutet, rechnet der Artikel wie viel Eiweiß am Tag durch.
Wann du deinen Proteinshake trinkst
Um den Einnahmezeitpunkt ranken sich mehr Regeln als Belege. Am bekanntesten ist das sogenannte anabole Fenster, also die Vorstellung, Eiweiß müsse unmittelbar nach dem Training im Körper sein.
Dazu gibt es eine Auswertung, die genau diese Frage untersucht hat. Schoenfeld, Aragon und Krieger fassten 2013 im Journal of the International Society of Sports Nutrition kontrollierte Studien in einer Meta-Regression zusammen (PMID 24299050). Nach Kontrolle aller Kovariaten zeigte sich zwischen Timing-Gruppe und Kontrollgruppe weder bei der Kraft noch beim Muskelzuwachs ein bedeutsamer Unterschied. Für den Muskelzuwachs war die gesamte Proteinzufuhr am Tag der stärkste Vorhersagewert.
Für den Alltag heißt das: Die Tagesmenge zählt mehr als die Uhrzeit. Die DGE ergänzt für den Sport, Proteine sollten über den Tag verteilt und im Rahmen von Mahlzeiten und nicht als Supplemente zugeführt werden.
Wer dennoch ein Pulver nutzt: Auf unserem Etikett steht eine Portion (30 g, zwei gehäufte Esslöffel) täglich in 300 ml Wasser.
Natürliche Eiweißquellen und was eine Portion liefert
Bevor du über Pulver nachdenkst, lohnt der Blick auf den Teller. Die DGE führt in ihren Fragen und Antworten zu Protein eine Tabelle mit Proteingehalten gängiger Lebensmittel (Quelle: DGExpert, Monica-Mengenliste). Ein Auszug daraus:
- Tofu, gegart (100 g): 16 g Eiweiß
- Quark ab 20 % Fett i. Tr. (150 g): 19 g
- Vollkornnudeln, gegart (200 g): 12 g
- Linsen, gegart (120 g): 11 g
- Erbsen, grün, gegart (150 g): 10,5 g
- Haferflocken (6 Esslöffel, 60 g): 8 g
- Ei, gekocht (60 g): 7 g
- Kuhmilch mit 1,5 % Fett (1 Glas, 200 ml): 6 g
- Forelle, gegart (150 g): 35 g
Zum Einordnen: Eine Portion Pulver (30 g) liegt mit 21,6 bis 23,1 g Protein zwischen einer Portion Quark und einer Portion Fisch. Wer die 47 bis 57 g Protein am Tag, die die DGE für Erwachsene bis unter 65 Jahren bezogen auf das Referenzgewicht nennt, über normale Mahlzeiten erreicht, braucht kein Pulver.
Kann man zu viel Eiweiß essen?
Eine allgemeingültige Obergrenze für Protein gibt es nicht. Die DGE hält dazu fest, dass die verfügbaren Daten nicht ausreichen, um eine tolerierbare Gesamtzufuhrmenge zu bestimmen. Eine Zufuhr in doppelter Höhe des Referenzwerts wird laut DGE von der EFSA für Erwachsene als sicher angesehen.
Mehrere Einschränkungen nennt die DGE ausdrücklich. Bei Erwachsenen mit eingeschränkter Nierenfunktion kann eine erhöhte Proteinzufuhr die Nierenfunktion weiter verschlechtern; das gehört in ärztliche Hand. Und bei einer deutlich über dem Bedarf liegenden Zufuhr sollte auf ausreichend Flüssigkeit geachtet werden, weil der beim Abbau entstehende Harnstoff über den Urin ausgeschieden wird. Außerdem weist die DGE darauf hin, dass die hochdosierte Zufuhr einzelner Aminosäuren in Form von Präparaten zu einem Ungleichgewicht im Aminosäurenstoffwechsel führen kann, und dass eine deutlich über dem Bedarf liegende Proteinzufuhr in Schwangerschaft und Säuglingsalter mit einem erhöhten Übergewichtsrisiko bei den Kindern in Verbindung gebracht wird.
Am anderen Ende der Skala steht die Idee, Eiweiß zeitweise bewusst zu begrenzen. Was die Studienlage zum Proteinfasten hergibt, haben wir getrennt aufgeschrieben.
Laktose, Milch und Allergene
Molkenprotein und Casein stammen aus Milch. Wer Milchzucker meidet, muss dort auf die Angaben des jeweiligen Herstellers schauen.
Unsere Rezeptur ist rein pflanzlich. Milch kommt als Zutat nicht vor. Für Allergikerinnen gehört trotzdem der Hinweis vom Etikett hierher: „Kann Spuren von Weizen, Gerste, Hafer, Dinkel, Ei, Soja, Milch und Lupinen enthalten.“ Wenn du auf einen dieser Stoffe reagierst, klär den Verzehr bitte vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.
Ehrlich gefragt: Brauchst du das?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Wenn du dich abwechslungsreich ernährst, viel draußen bist und deine Nährstoffversorgung im Blick hast, brauchst du vielleicht gar kein Pulver, weder mit noch ohne Vitamine.
Ein Proteinpulver mit Vitaminen spielt seine Stärke in einem ganz bestimmten Szenario aus: Du willst deine Eiweißzufuhr erhöhen (zum Beispiel, weil du Krafttraining machst, dich pflanzenbetont ernährst oder schlicht selten auf deine Proteinmenge kommst), UND du würdest einzelne Nährstoffe wie D3 oder B12 ohnehin ergänzen. Dann ersetzt eine Dose mehrere. Das ist der ganze Trick: kein Wundermittel, sondern Ordnung auf der Küchenzeile und im Kopf.
Genau für dieses Szenario haben wir das HeldenPilz All-in-One Plant Protein entwickelt: als All-in-One für Frauen, die ihre Routine einfach halten wollen.
➡️ Hier geht’s zum HeldenPilz All-in-One Plant Protein, unserem veganen Proteinpulver für Frauen
Veganes Proteinpulver für Frauen
HeldenPilz All-in-One Plant Protein
21,6 bis 23,1 g Eiweiß je Portion (30 g), je nach Sorte. Eiweiß trägt zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Drei Sorten: Dark Chocolate Fudge, Vanilla und Cinnamon. 900 g für 30 Portionen.
Zum ProduktVersandkostenfrei ab 49 € · Hergestellt in Deutschland
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist ein All-in-One-Protein?
Ein All-in-One-Protein ist ein Proteinpulver, das zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe enthält und damit mehrere einzelne Nahrungsergänzungen in einer Portion zusammenfasst. Das HeldenPilz All-in-One Plant Protein kombiniert veganes Protein auf Erbse-Reis-Basis mit Vitamin D3, K2, C, B12 sowie Eisen und Zink.
Welche Vitamine sind im HeldenPilz All-in-One Plant Protein enthalten?
Vitamin D3, Vitamin K2, Vitamin C und Vitamin B12, dazu die Mineralstoffe Eisen und Zink. Die Mengen und die prozentuale Abdeckung der Referenzwerte (NRV) findest du in der Nährwerttabelle auf der Produktseite.
Warum ist Vitamin B12 in einem veganen Proteinpulver sinnvoll?
Weil Vitamin B12 in relevanten Mengen praktisch nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Laut dem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (2024) muss B12 bei rein pflanzlicher Ernährung dauerhaft über ein Präparat zugeführt werden. Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
Wie viel Eisen brauchen Frauen pro Tag?
Die DGE empfiehlt seit der Überarbeitung ihrer Referenzwerte 2024 menstruierenden Frauen 16 mg Eisen pro Tag, Frauen nach der Menopause 14 mg und Männern 11 mg. Ob deine persönliche Versorgung passt, klärt ein Blutbild in der Hausarztpraxis.
Wie viel Protein steckt in einer Portion?
Eine Portion sind 30 g Pulver in 300 ml Flüssigkeit. Die Sorte Dark Chocolate Fudge liefert 21,6 g Protein bei 115 kcal (andere Sorten bis 117 kcal). Die Proteinbasis besteht aus Erbse und Reis, ergänzt um freie Aminosäuren; alle neun essenziellen Aminosäuren sind enthalten.
Womit ist das All-in-One Protein gesüßt?
Mit enzymatisch hergestellten Steviolglycosiden (E 960c) und mit Mönchsfrucht-Dekoktpulver. Je Portion enthält der Shake 0,3 bis 0,7 g Zucker.
Ersetzt ein Proteinpulver mit Vitaminen eine ausgewogene Ernährung?
Nein. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Ein All-in-One-Protein fasst lediglich mehrere Ergänzungen in einer Portion zusammen.
Für wen ist das HeldenPilz All-in-One Plant Protein gedacht?
Für Frauen zwischen 25 und 55, die ihre Eiweißzufuhr unkompliziert erhöhen und ausgewählte Nährstoffe wie D3, B12, Eisen und Zink in derselben Routine mitnehmen wollen. Eine Portion sind 30 g Pulver in 300 ml Flüssigkeit.
Whey oder pflanzliches Proteinpulver, was ist der Unterschied?
Whey (Molkenprotein) und Casein sind Eiweißfraktionen der Milch, pflanzliche Pulver stammen aus Erbse, Reis, Soja, Hanf oder Kürbiskern. Für eine vegane Ernährung kommen nur pflanzliche Quellen infrage. Bei ihnen werden mehrere Pflanzen kombiniert, weil sich ihre Aminosäureprofile ergänzen.
Was ist der Unterschied zwischen Konzentrat, Isolat und Hydrolysat?
Die drei Begriffe bezeichnen Verarbeitungsstufen. Im Konzentrat bleiben Fett und Kohlenhydrate in nennenswerter Menge enthalten, im Isolat ist fast nur der Eiweißanteil übrig, im Hydrolysat sind die Eiweißketten zusätzlich in kürzere Bruchstücke zerlegt. Im HeldenPilz All-in-One Plant Protein steht Erbseneiweißisolat an erster Stelle der Zutatenliste.
Wann sollte ich den Proteinshake trinken, vor oder nach dem Training?
Die Meta-Analyse von Schoenfeld, Aragon und Krieger (2013, PMID 24299050) fand nach Kontrolle aller Kovariaten keinen bedeutsamen Timing-Effekt auf Kraft und Muskelzuwachs; für den Muskelzuwachs war die Gesamtmenge an Protein pro Tag der stärkste Vorhersagewert. Der Zeitpunkt darf sich also nach deinem Tagesablauf richten.
Enthält das HeldenPilz All-in-One Plant Protein Milch?
Milch kommt in der Zutatenliste nicht vor, die Rezeptur ist rein pflanzlich. Auf dem Etikett steht der Hinweis „Kann Spuren von Weizen, Gerste, Hafer, Dinkel, Ei, Soja, Milch und Lupinen enthalten.“
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Für wen es nicht gedacht ist
Das Produkt ist für gesunde Erwachsene bestimmt. Eine Portion enthält 50 µg Vitamin D3 und je nach Sorte 6,6 bis 7,5 mg Eisen. Schwangere und Stillende sollten es nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt verwenden. Männer, postmenopausale Frauen sowie Schwangere sollten Eisen nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Personen, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, sollten vor dem Verzehr ärztlichen Rat einholen. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Über diesen Artikel: Geschrieben vom Team der HeldenPilz GmbH, dem Hersteller des HeldenPilz All-in-One Plant Protein. Wir legen offen, was in unseren Produkten steckt und was nicht, und verwenden ausschließlich gesundheitsbezogene Angaben, die in der EU zugelassen sind. Alle verwendeten Quellen sind unten unter „Quellen“ vollständig aufgeführt.
Quellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D.
- Robert Koch-Institut: Vitamin-D-Status in Deutschland (DEGS1). Journal of Health Monitoring 2/2016.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Protein (dge.de).
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Protein und unentbehrlichen Aminosäuren, Stand 10.09.2025 (darin Tabelle 1 mit Proteingehalten, Quelle DGExpert und Monica-Mengenliste).
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Positionspapier zur Proteinzufuhr im Sport, Presseinformation 13/2020.
- Schoenfeld BJ, Aragon AA, Krieger JW (2013): The effect of protein timing on muscle strength and hypertrophy. A meta-analysis. Journal of the International Society of Sports Nutrition 10:53. PMID 24299050, DOI 10.1186/1550-2783-10-53.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Eisen (2024).
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Neubewertung der DGE-Position zu veganer Ernährung (2024).
* Hinweis gemäß Health-Claims-Verordnung: Alle gesundheitsbezogenen Angaben in diesem Artikel sind zugelassene Angaben nach VO (EG) Nr. 1924/2006 („trägt bei zu"-Formulierungen). Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.


















