Kurz & Knapp: Die Tempeh-Bowl mit Erdnusssauce ist ein proteinreiches, veganes Hauptgericht das in 40 Minuten fertig ist. Selbstgemachter Tempeh wird goldbraun gebraten und mit Basmatireis, frischem Gemüse und einer cremigen Erdnusssauce aus nur 8 Zutaten serviert. Mit 18 g Protein pro Portion ist diese Bowl eine vollwertige Mahlzeit — nussig, knusprig und voller Umami.
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Jetzt entdecken →Wenn du Tempeh zum ersten Mal selbst gemacht hast und jetzt nach dem perfekten Rezept suchst, um ihn in Szene zu setzen — diese Bowl ist dein Startpunkt. Die Tempeh-Bowl mit Erdnusssauce ist das meistgekochte Rezept bei unseren Kunden, und das aus gutem Grund: Sie vereint knusprig gebratenen Tempeh mit einer cremigen Erdnusssauce, die süchtig macht.
Das Beste daran: In 40 Minuten steht eine vollwertige, proteinreiche Mahlzeit auf dem Tisch — komplett vegan, bunt und so lecker, dass auch Nicht-Veganer begeistert sind.
„Tempeh vor dem Braten 5 Minuten in Sojasauce marinieren — das karamellisiert beim Braten und gibt eine unglaubliche Umami-Kruste. In über 200 Tempeh-Bowls haben wir festgestellt: Die Marinier-Zeit macht den Unterschied zwischen ‚ganz okay' und ‚wow'.“
— Aus der HeldenPilz Werkstatt
Was macht Tempeh so besonders?
Tempeh ist ein traditionell fermentiertes Sojaprodukt aus Indonesien, das seit Jahrhunderten als Proteinquelle dient. Der Edelschimmelpilz Rhizopus oligosporus bindet die Sojabohnen zu einem festen, schneidfähigen Block zusammen und macht dabei die Nährstoffe deutlich besser bioverfügbar. Im Vergleich zu Tofu ist Tempeh fester, nussiger im Geschmack, hat mehr Textur und liefert mehr Protein.
Tempeh vs. Tofu — Nährwert-Vergleich
Durch die Fermentation werden Anti-Nährstoffe wie Phytinsäure abgebaut, sodass Mineralien wie Eisen und Zink besser aufgenommen werden können. Tempeh enthält alle essentiellen Aminosäuren und ist damit eine vollständige Proteinquelle — perfekt für eine pflanzliche Ernährung.
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Zum Produkt →Zutaten
Für die Bowl
- 200 g Tempeh (in 1 cm dicke Scheiben geschnitten) — Tempeh Starterkultur →
- 150 g Basmatireis
- 1 Avocado (in Scheiben)
- 100 g Edamame (aufgetaut)
- 1 Karotte (in dünne Streifen geraspelt)
- ½ Gurke (in Scheiben)
- Handvoll Rotkohl (fein geschnitten)
- 2 EL Sesamöl zum Braten
- 1 EL Sojasauce für die Tempeh-Marinade
- Sesamsaat und Frühlingszwiebeln zum Garnieren
Für die Erdnusssauce
- 3 EL Erdnussmus (100 % Erdnüsse)
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 1 TL Sesamöl
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 1 cm Ingwer (fein gerieben)
- 2–3 EL warmes Wasser (zum Verdünnen)
- Optional: Sriracha nach Geschmack
Schritt-für-Schritt Anleitung
Reis kochen
Basmatireis nach Packungsanleitung kochen. Tipp: Reis in der Zwischenzeit kochen lassen, während du die anderen Schritte vorbereitest — so nutzt du die Zeit optimal.
Tempeh marinieren
Tempeh in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit 1 EL Sojasauce marinieren. Mindestens 5 Minuten einwirken lassen — die Sojasauce zieht in den Tempeh ein und karamellisiert später beim Braten.
Erdnusssauce zubereiten
Erdnussmus, Sojasauce, Reisessig, Ahornsirup, Sesamöl, gepressten Knoblauch und geriebenen Ingwer in einer Schüssel verrühren. Mit warmem Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Optional Sriracha für Schärfe hinzufügen.
Tempeh braten
Sesamöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Tempeh-Scheiben hineinlegen und 3–4 Minuten pro Seite goldbraun braten, bis sich eine knusprige Kruste gebildet hat.
💡 Praxis-Tipp: Den Tempeh nicht zu früh wenden! Erst wenn sich eine goldbraune Kruste gebildet hat (3–4 Min), dann drehen. Geduld wird belohnt.
Gemüse vorbereiten
Karotte in dünne Streifen raspeln, Gurke in halbe Scheiben schneiden, Rotkohl fein schneiden und Avocado in Scheiben aufschneiden. Edamame aus der Verpackung nehmen — sie sind bereits aufgetaut und bereit.
Bowls anrichten
Reis in die Schüsseln geben, Tempeh-Scheiben darauf anrichten. Gemüse und Edamame in Gruppen um den Reis herum arrangieren. Großzügig Erdnusssauce darüber geben und mit Sesamsaat und geschnittenen Frühlingszwiebeln garnieren.
Variationen & saisonale Tipps
☀️ Sommer
Ersetze Avocado durch frische Mango und garniere mit Thai-Basilikum. Die Süße der Mango harmoniert perfekt mit der salzigen Erdnusssauce.
🍚 Asiatisch
Tempeh-Teriyaki mit gedünstetem Brokkoli und Pak Choi. Statt Erdnusssauce eine schnelle Teriyaki-Glasur aus Sojasauce, Mirin und Ahornsirup.
💪 Proteinreich
Extra Edamame, Hanfsamen obendrauf und ein Tahini-Dressing statt Erdnusssauce. Bringt das Protein pro Portion auf über 25 g.
Tempeh ist eine der wenigen pflanzlichen Proteinquellen, die alle essentiellen Aminosäuren enthält. Durch die Fermentation mit Rhizopus oligosporus werden Phytinsäure und Trypsin-Inhibitoren abgebaut, was die Bioverfügbarkeit von Eisen, Zink und Calcium deutlich erhöht. In Kombination mit Reis liefert diese Bowl ein vollständiges Aminosäureprofil.
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Troubleshooting: Was tun wenn...
Dicker schneiden (mindestens 1 cm) und die Pfanne gut vorheizen, bevor du den Tempeh hineinlegst. Nicht zu früh wenden — erst drehen, wenn sich eine feste Kruste gebildet hat.
Das kann bei überfermentiertem Tempeh passieren. Lösung: Tempeh vor dem Braten 10 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Das entfernt die Bitterstoffe und der Tempeh nimmt danach die Marinade noch besser auf.
Teelöffelweise warmes Wasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sauce dickt im Kühlschrank nach — also lieber etwas flüssiger anrühren als zu fest.
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Häufige Fragen
Muss ich Tempeh vor dem Braten kochen?
Nein. Tempeh ist durch die Fermentation bereits verzehrfertig. Das Braten gibt ihm nur die knusprige Kruste und intensiviert den Geschmack. Du kannst Tempeh sogar roh essen — er schmeckt dann nussig und mild.
Kann ich statt Erdnussmus auch Tahini verwenden?
Ja! Tahini (Sesampaste) funktioniert hervorragend als Alternative. Der Geschmack wird etwas milder und nussiger. Auch Cashewmus oder Mandelmus eignen sich gut — besonders für Personen mit Erdnussallergie.
Wie lange hält sich selbstgemachter Tempeh?
Frischer Tempeh hält sich im Kühlschrank 5–7 Tage, eingefroren bis zu 3 Monate. Fertig gebratener Tempeh sollte innerhalb von 2 Tagen aufgebraucht werden. Tipp: Tempeh portionsweise einfrieren, dann hast du immer welchen griffbereit.
Kann ich den Tempeh auch im Ofen zubereiten?
Ja — bei 200 °C für 20–25 Minuten, einmal wenden. Die Ofenmethode wird etwas weniger knusprig als in der Pfanne, ist aber deutlich fettärmer. Für extra Crunch den Tempeh vor dem Backen dünn mit Sesamöl bestreichen.
Tempeh-Bowl mit Erdnusssauce
Bowl
- 200 g Tempeh
- 150 g Basmatireis
- 1 Avocado
- 100 g Edamame
- 1 Karotte
- ½ Gurke
- Rotkohl
- 2 EL Sesamöl
- 1 EL Sojasauce
Erdnusssauce
- 3 EL Erdnussmus
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 EL Ahornsirup
- 1 TL Sesamöl
- Knoblauch, Ingwer
- 2–3 EL Wasser
Anleitung
- Reis nach Packungsanleitung kochen.
- Tempeh in 1 cm Scheiben schneiden, mit 1 EL Sojasauce marinieren (5 Min).
- Erdnusssauce: Alle Zutaten verrühren, mit Wasser verdünnen bis cremig.
- Tempeh in Sesamöl bei mittlerer Hitze 3–4 Min pro Seite goldbraun braten.
- Gemüse vorbereiten: Karotte raspeln, Gurke + Rotkohl schneiden, Avocado aufschneiden.
- Bowls anrichten: Reis, Tempeh, Gemüse, Edamame. Sauce darüber, mit Sesam garnieren.












