Kurz & Knapp: Das Tempeh Stir-Fry ist eine schnelle asiatische Gemüse-Pfanne mit knusprig gebratenem Tempeh, knackigem Gemüse und einer glänzenden Sojasauce-Glasur. In nur 20 Minuten steht ein proteinreiches, veganes Abendessen auf dem Tisch. Der Schlüssel: Sehr hohe Hitze, schnelles Pfannenrühren und den Tempeh VOR dem Gemüse separat anbraten.
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Jetzt entdecken →Tempeh und Stir-Fry — das ist eine der besten Kombinationen der pflanzlichen Küche. Der fermentierte Sojabohnen-Block bekommt in der heißen Pfanne eine goldbraune, knusprige Kruste, die perfekt mit der glänzenden Sojasauce-Glasur und dem knackigen Gemüse harmoniert. In nur 20 Minuten hast du ein vollwertiges Abendessen mit über 22 g Protein pro Portion auf dem Tisch.
Das Geheimnis eines guten Stir-Fry? Maximale Hitze und minimale Garzeit. Dadurch bleibt das Gemüse knackig, der Tempeh bleibt knusprig und die Aromen verschmelzen perfekt.
„Der wichtigste Tipp beim Tempeh Stir-Fry: Brate den Tempeh immer separat an, bevor das Gemüse in den Wok kommt. Wenn du alles gleichzeitig reingibst, wird der Tempeh weich statt knusprig — weil das Gemüse Feuchtigkeit abgibt und die Temperatur senkt.“
— Aus der HeldenPilz Werkstatt
Warum Tempeh perfekt für Stir-Fry ist
Tempeh ist ein fermentiertes Sojaprodukt, das ursprünglich aus Indonesien stammt. Anders als Tofu hat Tempeh eine feste, nussige Textur und zerfällt nicht beim Braten — das macht ihn zum idealen Protein für Wok-Gerichte. Durch die Fermentation mit Rhizopus-Schimmelpilzen werden die Sojabohnen aufgeschlossen: Die Nährstoffe sind besser verfügbar, das Protein ist leichter verdaulich, und es entstehen probiotische Kulturen, die deine Darmgesundheit unterstützen.
Tempeh vs. Tofu im Vergleich
Mit rund 19 g Protein pro 100 g liefert Tempeh mehr als doppelt so viel Eiweiß wie Tofu. Gleichzeitig enthält er Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Mangan. Kombiniert mit dem bunten Gemüse im Stir-Fry entsteht ein vollwertiges Gericht, das alle essentiellen Aminosäuren liefert.
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Zum Produkt →Zutaten
- 200 g Tempeh (in 1 cm Würfel geschnitten) — Tempeh Starterkultur →
- 1 Brokkoli (in kleine Röschen geteilt)
- 1 rote Paprika (in Streifen geschnitten)
- 100 g Zuckerschoten
- 2 Karotten (schräg geschnitten)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- 1 cm Ingwer (frisch gerieben)
- 3 EL Sojasauce
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Speisestärke + 2 EL Wasser (zu einem Slurry verrührt)
- Sesamsaat zum Garnieren + Basmatireis als Beilage
Equipment: 1 Wok oder große Pfanne, 1 Schneidebrett + scharfes Messer, 1 Reibe (für den Ingwer). Noch keinen eigenen Tempeh? Mit unserer Tempeh Starterkultur machst du ihn einfach selbst — frischer und aromatischer als jeder Supermarkt-Tempeh.
Schritt-für-Schritt Anleitung
Tempeh knusprig anbraten
Tempeh in gleichmäßige 1 cm Würfel schneiden. Sesamöl im Wok auf hoher Stufe erhitzen, bis es leicht raucht. Tempeh-Würfel hineingeben und 4 Minuten goldbraun und knusprig anbraten — dabei nur gelegentlich wenden. Auf einen Teller geben und beiseite stellen.
💡 Praxis-Tipp: Den Tempeh nicht zu oft wenden! Lass ihn in Ruhe anbraten — nur so wird er richtig knusprig. Wenn er am Boden klebt, ist er noch nicht fertig.
Aromabasis anlegen
Im gleichen Wok (bei Bedarf einen Schuss Öl nachgeben) den fein gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer 30 Sekunden bei hoher Hitze anbraten. Es duftet sofort fantastisch — aber aufpassen, dass nichts anbrennt.
Hartes Gemüse zuerst
Die schräg geschnittenen Karotten und die Brokkoli-Röschen in den Wok geben. 3 Minuten bei maximaler Hitze pfannenrühren — ständig in Bewegung halten. Das Gemüse soll Farbe bekommen, aber knackig bleiben.
Weiches Gemüse dazu
Paprika-Streifen und Zuckerschoten hinzufügen. Weitere 2 Minuten mitbraten. Die Zuckerschoten brauchen kaum Garzeit und werden matschig, wenn sie zu lange im Wok sind.
Sauce glasieren
Sojasauce und Reisessig über das Gemüse gießen. Dann das Speisestärke-Slurry (1 TL Stärke + 2 EL Wasser, vorher gut verrühren) dazugeben und alles kräftig durchschwenken. Die Sauce wird innerhalb von Sekunden glänzend und sämig.
💡 Praxis-Tipp: Das Speisestärke-Slurry immer nochmal umrühren, bevor du es in den Wok gibst — die Stärke setzt sich sofort ab.
Tempeh zurück & servieren
Den knusprigen Tempeh zurück in den Wok geben und 1 Minute mitköcheln, bis er von der glänzenden Sauce überzogen ist. Vom Herd nehmen, großzügig mit Sesamsaat bestreuen und sofort mit fluffigem Basmatireis servieren.
Variationen & Tipps
🥬 Erdnuss-Variante
Ersetze die Sojasauce durch 2 EL Erdnussbutter + 1 EL Sojasauce + 1 EL Limettensaft. Großzügig gehackte Erdnüsse drüber — cremig, nussig, fantastisch.
🌶️ Scharf
Füge 1 TL Sambal Oelek oder Sriracha zur Sauce hinzu. Oder brate frische Chili-Ringe mit dem Knoblauch an. Koreanische Gochujang-Paste funktioniert auch hervorragend.
🍜 Low Carb
Statt Basmatireis: Blumenkohl-Reis oder Glasnudeln. Mehr Gemüse wie Pak Choi, Pilze oder Edamame dazugeben — macht satt ohne extra Kohlenhydrate.
Mit 22 g Protein pro Portion ist dieses Stir-Fry eine ausgezeichnete pflanzliche Proteinquelle. Tempeh liefert alle essentiellen Aminosäuren und ist dabei leichter verdaulich als ungefermentierte Sojaprodukte. Die Fermentation baut Phytinsäure ab, die sonst die Aufnahme von Mineralstoffen hemmen kann — dein Körper kann die Nährstoffe also besser verwerten.
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Troubleshooting: Was tun wenn...
Drei mögliche Ursachen: Pfanne/Wok war nicht heiß genug, zu viel Tempeh auf einmal (überfüllt), oder zu oft gewendet. Lösung: Pfanne auf höchste Stufe, Tempeh in zwei Batches braten und nur 1–2 Mal wenden.
Zu lange gegart oder Hitze zu niedrig. Bei einem Stir-Fry muss alles schnell gehen — maximale Hitze, ständig in Bewegung. Gemüse vorher schneiden (Mise en place), dann geht alles in wenigen Minuten.
Manche Supermarkt-Tempehs haben einen leicht bitteren Eigengeschmack. Tipp: Tempeh vor dem Braten 10 Minuten in heißem Wasser oder Dampf blanchieren — das nimmt die Bitterkeit. Selbstgemachter Tempeh hat dieses Problem deutlich seltener.
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Häufige Fragen
Brauche ich unbedingt einen Wok?
Nein, eine große, schwere Pfanne (Edelstahl oder Gusseisen) funktioniert genauso gut. Der Vorteil des Woks ist die Form — die Hitze konzentriert sich am Boden und du kannst das Gemüse an den kühleren Rand schieben. Mit einer flachen Pfanne einfach in kleineren Batches arbeiten.
Welches Gemüse kann ich alternativ verwenden?
Fast jedes Gemüse funktioniert im Stir-Fry. Besonders gut passen: Pak Choi, Pilze (Shiitake, Austernpilze), Edamame, Babymais, Sojasprossen oder grüner Spargel. Die Regel: Hartes Gemüse zuerst, weiches Gemüse zum Schluss dazugeben.
Was passt als Beilage statt Reis?
Udon-Nudeln, Reisnudeln, Glasnudeln oder Soba-Nudeln sind klassische Alternativen. Für Low Carb: Blumenkohl-Reis oder Zucchini-Nudeln. Oder serviere das Stir-Fry einfach pur — es ist gehaltvoll genug, um als eigenständige Mahlzeit zu funktionieren.
Kann ich das Stir-Fry als Meal Prep vorbereiten?
Ja! Das Gemüse kannst du am Vorabend schneiden und im Kühlschrank lagern. Die Sauce (Sojasauce + Reisessig + Slurry) lässt sich ebenfalls vorbereiten. Am nächsten Tag brauchst du dann nur noch 10 Minuten zum Braten. Fertig zubereitet hält sich das Stir-Fry 2–3 Tage im Kühlschrank — kurz in der Pfanne aufwärmen, damit der Tempeh wieder knusprig wird.
Tempeh Stir-Fry: Asiatische Gemüse-Pfanne
Zutaten
- 200 g Tempeh (1 cm Würfel)
- 1 Brokkoli (Röschen)
- 1 rote Paprika (Streifen)
- 100 g Zuckerschoten
- 2 Karotten (schräg geschnitten)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 cm Ingwer (gerieben)
- 3 EL Sojasauce
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Speisestärke + 2 EL Wasser
- Sesamsaat + Basmatireis
Anleitung
- Tempeh würfeln, in heißem Sesamöl 4 Min knusprig braten, beiseite stellen.
- Im gleichen Wok: Knoblauch + Ingwer 30 Sek anbraten.
- Karotten + Brokkoli dazu, 3 Min bei hoher Hitze pfannenrühren.
- Paprika + Zuckerschoten dazu, 2 Min mitbraten.
- Sojasauce + Reisessig + Speisestärke-Slurry einrühren.
- Tempeh zurück, 1 Min köcheln bis Sauce glänzt.
- Mit Sesam bestreuen, mit Reis servieren.













