Kurz & Knapp: Tempeh-Curry mit Kokosmilch ist ein cremiges, veganes Curry das in 35 Minuten fertig ist. Goldbraun gebratener Tempeh wird in einer aromatischen Sauce aus Kokosmilch, roter Currypaste und frischem Ingwer geköchelt. Mit 22 g pflanzlichem Protein pro Portion und der vollen Ladung Umami ist dieses Curry eine sättigende Mahlzeit die jedes Thai-Restaurant ersetzen kann.
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Jetzt entdecken →Tempeh und Curry — das ist eine dieser Kombinationen, bei denen man sich fragt, warum man sie nicht schon viel früher ausprobiert hat. Die feste, nussige Struktur von Tempeh hält der cremigen Kokosmilch-Sauce stand, ohne zu zerfallen. Und durch die Fermentation bringt Tempeh eine natürliche Umami-Tiefe mit, die das Curry auf ein ganz anderes Level hebt.
Dieses Rezept ist bewusst einfach gehalten: 35 Minuten, ein Topf, keine exotischen Zutaten. Mit 22 g pflanzlichem Protein pro Portion ist es eine vollwertige Mahlzeit, die auch Nicht-Veganer überzeugt.
„Den Tempeh VOR dem Curry separat anbraten — das gibt eine knusprige Kruste die auch in der Sauce hält. Wer den Tempeh direkt in die Sauce gibt, bekommt matschige Würfel. Die 5 Minuten extra lohnen sich bei jedem einzelnen Bissen.“
— Aus der HeldenPilz Werkstatt
Warum Tempeh das perfekte Curry-Protein ist
Tempeh liefert rund 20 g Protein pro 100 g — mehr als die meisten pflanzlichen Eiweißquellen und vergleichbar mit Hühnerbrust. Aber der entscheidende Vorteil für Currys ist die Textur: Durch die Fermentation mit Rhizopus oligosporus werden die Sojabohnen zu einem festen Block verbunden, der beim Braten eine knusprige Kruste bildet und in der Sauce trotzdem seine Struktur behält.
Tempeh vs. andere Proteinquellen (pro 100 g)
Durch die Fermentation werden die in Sojabohnen enthaltenen Phytate und Trypsininhibitoren abgebaut. Das bedeutet: Dein Körper kann die Proteine und Mineralstoffe deutlich besser aufnehmen als bei ungefermentierten Hülsenfrüchten. Gleichzeitig nimmt Tempeh Gewürze und Marinaden hervorragend auf — ideal für ein aromatisches Curry.
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- 200 g Tempeh (in 2 cm Würfel geschnitten) — Eigenen Tempeh machen →
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml, vollfett für extra Cremigkeit)
- 2 EL rote Currypaste
- 1 Zwiebel (gewürfelt)
- 2 Knoblauchzehen (gepresst)
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm, gerieben)
- 1 rote Paprika (in Streifen)
- 200 g Spinat (frisch oder TK)
- 1 EL Sojasauce
- 1 EL Kokosöl
- Saft einer halben Limette
- Frischer Koriander und Basmatireis zum Servieren
Equipment: 1 großer Topf oder Wok, 1 Pfanne (zum Anbraten des Tempeh), Schneidebrett + Messer. Du möchtest deinen Tempeh selbst herstellen? Unser Tempeh Komplett-Set enthält alles was du brauchst.
Schritt-für-Schritt Anleitung
Tempeh anbraten
Tempeh in 2 cm Würfel schneiden. Kokosöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Tempeh-Würfel 4–5 Minuten goldbraun anbraten — von allen Seiten. Das gibt die knusprige Textur, die dieses Curry besonders macht.
💡 Praxis-Tipp: Nicht wenden solange der Tempeh noch klebt! Wenn er sich leicht löst, ist die Kruste perfekt.
Aromenbasis aufbauen
Tempeh beiseite stellen. Im gleichen Topf (oder Wok) die gewürfelte Zwiebel, gepressten Knoblauch und geriebenen Ingwer bei mittlerer Hitze 2 Minuten anschwitzen, bis es duftet.
Currypaste rösten
Die rote Currypaste dazugeben und 1 Minute mitrösten. Das kurze Anrösten entfaltet die ätherischen Öle in der Paste und intensiviert die Aromen deutlich.
Kokosmilch-Sauce
Die gesamte Dose Kokosmilch und die Sojasauce hinzufügen. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen. Die Sauce wird jetzt schon wunderbar cremig und aromatisch.
Gemüse garen
Die Paprikastreifen und den Spinat in die Sauce geben. 3–4 Minuten mitköcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist und die Paprika noch leichten Biss hat.
Tempeh zurück & Limette
Den goldbraun gebratenen Tempeh zurück in die Sauce geben und den Limettensaft unterrühren. Die Säure bringt Frische und balanciert die cremige Kokosmilch perfekt aus.
Anrichten und servieren
Das Curry mit frisch gekochtem Basmatireis auf Tellern anrichten. Mit reichlich frischem Koriander bestreuen. Optional: Ein paar Limettenspalten zum Nachdrücken dazulegen.
Variationen & Ideen
🍛 Gelbes Curry
Ersetze rote durch gelbe Currypaste und füge Kartoffeln und Süßkartoffel hinzu. Milder, cremiger und perfekt für Curry-Einsteiger.
🌱 Grünes Curry
Grüne Currypaste + Brokkoli und Erbsen statt Paprika und Spinat. Schärfer, frischer und fantastisch mit Thai-Basilikum.
🥜 Mit Erdnüssen
Geröstete Erdnüsse als Topping geben Crunch und Extra-Protein. Oder 1 EL Erdnussbutter in die Sauce für eine Satay-Note.
Tempeh ist eine der besten pflanzlichen Proteinquellen überhaupt. Durch die Fermentation mit dem Schimmelpilz Rhizopus oligosporus werden die Sojabohnen nicht nur zusammengebunden, sondern auch ernährungsphysiologisch aufgewertet. Studien zeigen, dass fermentierte Sojabohnen eine höhere Bioverfügbarkeit von Eisen, Zink und B-Vitaminen aufweisen als ungefermentierte (Nout & Kiers, 2005).
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Troubleshooting: Was tun wenn...
Ohne Deckel 5 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Die Kokosmilch dickt beim Reduzieren natürlich ein. Alternativ: 1 TL Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und einrühren.
Manche Tempeh-Sorten können leicht bitter sein. Lösung: Den Tempeh vor dem Braten 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Das entfernt die Bitterkeit komplett, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.
Mehr Currypaste (1 EL extra), mehr geriebener Ingwer und einen zusätzlichen Spritzer Limettensaft hinzufügen. Für richtig scharf: Chiliflocken, frische Thai-Chilis oder 1 TL Sambal Oelek.
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Häufige Fragen
Kann ich auch Tofu statt Tempeh verwenden?
Ja, aber Tempeh hat deutlich mehr Protein (20 g vs. 8 g pro 100 g), eine festere Textur die nicht zerfällt, und den nussigen Fermentationsgeschmack der dieses Curry besonders macht. Wenn du Tofu verwendest, nimm festen Tofu und presse ihn vorher gut aus.
Welche Currypaste ist am besten?
Rote Currypaste ergibt ein mild-cremiges Curry und passt am besten zu Kokosmilch und Tempeh. Gelbe Currypaste ist noch milder, grüne deutlich schärfer. Achte auf Pasten ohne zugesetzten Zucker — die haben das bessere Aroma.
Kann ich das Curry einfrieren?
Ja, ohne Reis portionsweise einfrieren — das Curry hält sich 2–3 Monate im Gefrierfach. Beim Auftauen im Topf langsam erwärmen und bei Bedarf einen Schuss Kokosmilch nachgeben, falls die Sauce zu dick geworden ist.
Wie mache ich das Curry schärfer?
Extra Chiliflocken beim Servieren, frische Thai-Chilis in die Sauce, oder 1 TL Sambal Oelek unterrühren. Am einfachsten: Mehr Currypaste verwenden (3 statt 2 EL).
Tempeh-Curry mit Kokosmilch
Zutaten
- 200 g Tempeh (2 cm Würfel)
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 2 EL rote Currypaste
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, gepresst
- 1 St. Ingwer (2 cm), gerieben
- 1 rote Paprika, in Streifen
- 200 g Spinat
- 1 EL Sojasauce
- 1 EL Kokosöl
- ½ Limette (Saft)
- Koriander + Basmatireis
Anleitung
- Tempeh in 2 cm Würfel schneiden, in Kokosöl 4–5 Min goldbraun anbraten.
- Tempeh beiseite stellen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer 2 Min anschwitzen.
- Currypaste dazu, 1 Min mitrösten.
- Kokosmilch + Sojasauce dazu, aufkochen, 5 Min köcheln.
- Paprika und Spinat dazu, 3–4 Min mitköcheln.
- Tempeh zurück in die Sauce, Limettensaft unterrühren.
- Mit Basmatireis und frischem Koriander servieren.













